Zeichen ist ein ontische Zuhandenes, das als dieses bestimmte Zeug zugleich als etwas fungiert, was die ontologische Struktur der Zuhandenheit, Verweisungsganzheit und Weltlichkeit anzeigt.
Zeichen und Ding 79
January 8, 2007Zeichen ist nicht ein Ding, das zu einem anderen Ding in zeigender Beziehung steht, sondern ein Zeug, das ein Zeugganzes ausdrücklich in die Umsicht hebt, so dass sich in eins damit die Weltmässigkeit des Zuhandenen meldet. Im Anzeichen und Vorzeichen >>zeigt sich>>, >>was kommt<<, aber nicht im Sinne eines nur Vorkommenden….
Zeigen Zeichen 79
January 8, 2007Was besagt das Zeigen eines Zeichens? Die Antwort ist nur dann zu gewinnen, wenn wir die angemessene Umgangsart mit Zeigzeug bestimmen. Darin muss genuin auch seine Zuhandenheit fassbar werden.
Zeichen 77
January 8, 2007Zeichen sind aber zunächst selbst Zeuge, deren spezifischer Zeugcharakter im Zeigen besteht. Dergleichen Zeichen sind Wegmarken, Flursteine, der Sturmball für die Schiffahrt, Signale, Fahnen, Trauerweisen und dergleichen.
Vertrauenheit 76
January 8, 2007Das Besorgen ist je schon, wie es ist, auf dem Grundeiener Vertrautheit mit Welt.
Auffälligkeit, Aufdringlichkeit, Auifsässigkeit 74
January 8, 2007Die Modi der Auffälligkeit, Aufdringlichkeit und Aufsässigkeit haben die Funktion, am Zuhandenen den Charakter der Vorhandenheit zum Vorschein zu Bringen. Dabei wird aber das Zuhandene noch nicht lediglich als Vorhandenes betrachtet und begafft, die sich kundgebene Vorhandenheit ist noch gebunden ind det Zuhandenheitdes Zeugs. Dieses verhüllt sich nicht zu blossen dingen. Das Zeug wird zu >>Zeug<< im Sinne dessen, was man abstossebn möchte; in solcher Abstosstendenz aber zeigt sich das Zuhandene als immer noch Zuhandenes in seiner unentwegten Vorhandenheit.
Besorgen 73
January 8, 2007Zur Alltäglichkeit des In-der-Welt-seins gehören Modi des Besorgens, die das besorgte Seiende so begegnen lassen, dass dabei die Weltmässigkeit dess Innerweltlichen zum Vorschein kommt. /…/ Zeug ist hierbei in jedem Falle zuhanden.
Vorontologisches Verständnis 72
January 8, 2007Wenn das Dasein ontisch durch das In-der-Welt-sein konstituier ist und seinem Sein ebenso wesenhaft ein Seinsverständnis seines Selbst gehört, mag es noch so unbestimmt sein, hat es dann nicht ein Verständnis von Welt, ein vorontologisches Verständnis, das zwar expliziter ontologischer Einsichten entbehrt und Entbehren kann?
Zuhandenheit 71
January 6, 2007Zuhandenheit is die ontologisch-kategoriale Bestimmung von Seiendem, wie es >>an sich<< ist.
Das Werk im Öffentlichkeit und 71
January 6, 2007Das je besorgte Werik ist nicht nur in der häuslichen Welt der Werkstatt etwa zuhanden, sondern in der öffentlichen Welt. Mit dieser ist die Umweltnatur entdeckt un jedem zugänglich. In den Wegen, Strassen, Brücken, Gebäuden ist durch das Besorgen die Natur in bestimmter Richtung entdeckt. Ein gedeckter Bahnsteig trägt dem Unwetter Rechnung, die öffentlichen Beleuchtungsanlagen der Dunkelheit /../ Wenn wir auf die Uhr sehen, machen wir unausdrücklich Gebrauch von >>Stand der Sonne<<, darnach die die amtliche astronomische Regelung der Zeitmessung ausgeführt wird.
/../ Die Seinsart dieses Seiende ist die Zuhandenheit. Sie darf jedoch nicht als blosser Auffassungscharakter verstanden werden, als würden dem zunächst begegnenden >>Seienden<< solche >>Aspekte<< aufgeredet, als würde en zunächst an sich vorhandener Weltstoff in dieser Weise >>subjektiv<< gefärbt.
Posted by christopherkullenberg
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